26.10.2026. Wiener Neudorf gedachte am Nationalfeiertag der Opfer des Nationalsozialismus
Am Nationalfeiertag setzte die Marktgemeinde Wiener Neudorf ein Zeichen des Erinnerns und der Menschlichkeit. Im Rahmen einer würdevollen Gedenkveranstaltung wurden vier neue Stolpersteine verlegt, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.
Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Gedenkfeier im Pfarrsaal teil. Bürgermeister Herbert Janschka, Jürgen H. Gangoly vom KZ-Nebenlager Gedenkverein Guntramsdorf/Wiener Neudorf sowie Dr. Thomas Schwarz, Projektleiter des Gedenkvereins, beleuchteten die Lebensgeschichten der Opfer und deren Schicksale.
Im Anschluss begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den ehemaligen Wohnorten der NS-Opfer, wo die neu verlegten Stolpersteine besucht wurden. Die kleinen Gedenksteine tragen die Namen jener Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen wurden, und erinnern direkt vor ihren einstigen Wohnhäusern an ihr Leben und ihr Leid.
Die Stolpersteine sind Teil eines europaweiten Kunst- und Erinnerungsprojekts und sollen die Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus sichtbar machen. Mit der Verlegung dieser vier ersten Steine leistet Wiener Neudorf einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur.
Die Marktgemeinde bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse und das gemeinsame Zeichen gegen das Vergessen.


















